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Therapieinformation zur Injektions-Lipolyse (umgangssprachlich Fett-Weg-Spritze)

Achtung! Diese Seite ist an die Adresse von Medizinern gerichtet.

Patienten, die sich über die Therapie informieren möchten, bitten wir, sich zur Homepage der Internationalen Gesellschaft für Lipolysetherapie zu begeben, wo Sie umfangreiche patientengerechte Informationen finden. Link

 






26/06 2007

LABOR SICHERHEITSSTUDIE

Injektionslipolyse mit Phosphatidylcholin ( Lipostabil N ® )

Überprüfung von Laborwerten nach Injektionslipolyse

 

Die Überprüfung von gGT ( Gamma glutamyl transferase ) und Gesamtblirubin an 46 Probanden nach Injektionslipolyse.

Autor:

Medizinalrat

Dr. Franz Hasengschwandtner

Medizinischer Direktor des Therapiezentrums

Spielau 8

A-4190 Bad Leonfelden

Doc1@utanet.at, www.doc1.at

 

( Direktor der Forschungsgruppe im „Netzwerk Lipolyse“, Präsident der „Internationalen Gesellschaft für Injektionslipolyse“, Präsident der Österreichischen Lipolysegesellschaft )

Stichworte:

Laborüberprüfung von gGT ( gamma Glutamyl Transferasis ) und Bilirubin total,

subcutane Injection von Phosphatidylcholine ( Lipostabil N ®), Dosis - 2500mg pro Sitzung.

 

Zusammenfassung:

Injektionslipolyse zu aesthetischen Zwecken ist seit 2002 in Europa und den USA weit verbreitet.

Ziel dieser Untersuchung ist es, eine eventuell auftretende Veränderung von Laborwerten nach subcutaner Injektion von Phosphatidylcholin zum Zwecke der Injektionslipolyse festzustellen.

Alle Patienten erhielten vom Autor die im „Netzwerk Lipolyse“ empfohlene Maximaldosis von 2500mg Phosphatidylcholin, enthalten im Medikament Lipostabil N ® subcutan ins Fettgewebe verabreicht. www.injektions-lipolyse.de

Bestimmt wurden die Werte gGT ( Gamma Glutamyl Transferase ) und Gesamtbilirubin aus venösem Blut der Probanden zu unterschiedlichen Zeitpunkten der Behandlung. Blutabnahmen erfolgten am 5. Tag nach der Erstbehandlung, 8 Wochen nach der Erstbehandlung und bei mehreren vorangegangenen Behandlungen ( höchstens vier ) 8 Wochen nach der letzten Injektionsserie.

Alle ausgewerteten Blutproben waren im Normbereich. Der Schluss kann gezogen werden, daß Lipostabil N ® nach subcutaner Gabe, wie nach intravenöser Verabreichung schon länger bekannt, keine Erhöhung der bestimmten Leber-Laborwerte bewirkt.

 

Hintergrund:

Das Medikament Lipostabil N ® wird in zunehmendem Maße von aesthetisch arbeitenden Ärzten in Europa und den USA dazu verwendet um durch subcutane Injektionen ins Fettgewebe eine umschriebene Volumensreduktion kleinerer Fettdepots zu bewirken.

Die Adipozyten platzen ( A.Rotunda, Hiroyuki Suszuki, Ronald L. Moy, Michael S.Kolodney, Division of Dermatology, Universitiy of Los Angeles ( UCLA ) , Dermatol. Surg. 2004;30:1001-1008, Ref.1 ) und die durch Phosphatidylcholin aus den Adipozyten freigesetzten Lipasen ( MATHUR, BORN, MURTHY, FIELD, University of Iowa, Dep. Of Internal medicine, Biochem.Journal Great Britain 314,569-575) ) bewirken einen lokalen Fettabbau und die Ausscheidung durch die Leber in Form von Gallensäuren.

Das Medikament ist für den intravenösen Gebrauch u.a. zur Prophylaxe und Therapie von Fettembolien zugelassen.

Die subcutane Applikation stellt einen sogenannten „Off-Label-Use“ dar, es ist die Verwendung eines Medikamentes für andere Zwecke als dafür zugelassen, in voller Verantwortung des verabreichenden Arztes mit Zustimmung des Patienten nach vorangegangener genauer Aufklärung.

Das „Netzwerk Lipolyse“ stellt eine Plattform von derzeit etwa 350 Ärzten ( 3/2005) in der ganzen Welt dar, welche es sich zum Ziel gemacht hat, den wissenschaftlichen Hintergrund der Funktionsmechanismen der Lipolyse zu durchleuchten, standardisierte Behandlungsrichtlinien vorzugeben und eine großangelegte Therapiebeobachtung an 5000 Patienten zu erstellen.

 

Verlauf der Untersuchung und Resultate:

Insgesamt nahmen 46 Patienten an dieser Untersuchung teil.

Alle Patienten erhielten die im „Netzwerk Lipolyse“ empfohlene Höchstdosis von 2500mg Phosphatidylcholin pro Behandlung per injectionem ins subcutane Fettgewebe verabreicht.

Untersucht wurden gGt ( Gamma glutamyl transferase ) und Gesamtbilirubin aus venösem Blut der Probanden.

Von 12 Patienten wurden die Werte 5 Tage nach der ersten Injektionsbehandlung ermittelt.

Von 14 Patienten wurden die Werte 8 Wochen nach der Erstinjektion und

von 20 Patienten mit mehrmaliger Injektionslipolyse wurden die Werte 8 Wochen nach der letzten Injektionsserie ermittelt.

 

5 Tage nach der Injektion von 2500mg Phosphatidylcholin ins subcutane Fettgewebe von 12 Probanden ergaben sich folgende Laborwerte:

Patient Nr.:  
gGt (Normwert bis 35 )  
Bilirubin gesamt ( Normwert bis 1,2) 
5661  
27,5 
1,14 
5568  
13,0 
0,66 
5802  
29,0  
1,1 
5653  
8,0  
0,5 
5660  
9,3 
0,5 
5652  
10,5  
0,62 
5651  
12,8 
0,59 
5662  
17,0  
0,50 
5679  
13,3 
0,5 
5665  
11,2  
0,66 
4910  
12,0  
0,88 
5678  
7,7 
0,5 

8 Wochen nach der ersten Injektionsserie wurden die Laborwerte von 14 Patienten wie folgt ausgewertet:

Patient Nr.:  
gGt (Normwert bis 35 ) 
Bilirubin gesamt ( Normwert bis 1,2) 
5532  
10,2 
0,5 
5328  
11,0  
0,4 
5605  
16,8  
0,5 (ges. Chol.257>198-Nebenbefund ) 
5623  
3,5 
0,5 
5658  
8,0 
0,4 
5626  
13,0  
0,59 
5617  
5,8 
0,5 
5674  
12 
0,5 
5601  
11,7  
0,64 
5546  
13,5 
1,0 
5640  
11,2  
0,5 (ges. Chol. 267>209-Nebenbefund) 
5574  
6,5  
0,58 
5667  
12  
0,9 
5564  
16  
0,7 

8 Wochen nach der letzten Injektionsserie wurden an 20 Patienten mit mehrmaliger, (maximal vier-maliger) Behandlung Werte wie folgt erhoben:

Patient Nr.:  
Anzahl Sitzungen 
gGt (Normwert bis 35 )  
Bilirubin gesamt ( Normwert bis 1,2) 
2929  
3 Sitzungen 
19,0  
0,50 
5585  
2 Sitzungen 
11,3 
0,55 
5453  
3 Sitzungen  
17,0 
0,6 
5599  
2 Sitzungen 
18,8  
0,8 
5450  
3 Sitzungen  
15,5  
1,0 
4844  
3 Sitzungen  
10,0 
0,6 
5454  
3 Sitzungen  
27,0 
0,6 
5101  
4 Sitzungen 
10,2  
0,53 
5321  
2 Sitzungen  
6,7  
0,66 
5387  
2 Sitzungen 
14,0  
0,8 
5183  
4 Sitzungen  
10,0 
1,0 
5402  
2 Sitzungen 
12,4 
0,75 
2918  
2 Sitzungen  
15,1  
0,55 
5494  
2 Sitzungen  
18,1 
0,9 
5300  
3 Sitzungen  
6,0  
0,51 
5460  
2 Sitzungen  
5,7 
0,56 
5537  
2 Sitzungen  
3,85 
0,6 
5358  
2 Sitzungen  
8,5  
0,53 
5371  
2 Sitzungen 
4,4  
0,8 
5675  
2 Sitzungen  
10,0  
0,66 

Die an 46 Patienten erhobenen Laborwerte waren ausnahmlos im Rahmen der Norm.

Alle Patienten wurden mit der empfohlenen Höchstdosis von 2500mg Phosphatidylcholin pro Sitzung, enthalten in 10 Ampullen Lipostabil N ®,

( Produzent Nattermann-Deutschland, Lizenzinhaber Sanofi-Aventis )

mittels subcutaner Injektionen ins Fettgewebe behandelt.

 

(Seit Oktober 2003 ist der internationale Therapiestandard im „Netzwerk Lipolyse“ eine Maximaldosis von 2500mg Phosphatidylcholin und eine Zeitspanne von 8 Wochen zwischen den Behandlungen).

 

Die Blutentnahme erfolgte aus der Vene in verschiedenen Phasen der Lipolysetherapie, nämlich 5 Tage nach der ersten Injektionsserie, 8 Wochen nach der ersten Injektionsserie und 8 Wochen nach der letzten Injektionsserie nach wiederholten, maximal 4 Einzelbehandlungen von je 2500mg Phosphatidylcholin.

 

Diskussion:

Zur endgültigen Beurteilung ob es nach subcutaner Applikation des für den intravenösen Gebrauch zugelassenen Medikamentes Lipostabil N ® irgendein noch unbekanntes Restrisiko gibt, sind weitere Untersuchungen noch nötig und bereits im Gange. Eine größer ausgelegte universitäre Laborstudie und histologische Untersuchungen von behandeltem Fettgewebe werden demnächst der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

 

Schlussfolgerung:

Die subcutane Verabreichung von Phosphatidylcholin ergab bei keinem der Probanden eine Erhöhung der untersuchten Werte.

Langzeitstudien können auf Grund der kurzen Zeitspanne seit Therapieeinführung

noch nicht vorliegen. Auf Grund der Tatsache, dass der intravenöse Gebrauch von Lipostabil N ® schon seit mehr als 40 Jahren ohne jegliche Nebenwirkung erfolgt, ist das Auftreten von negativen Langzeitauswirkungen eher unwahrscheinlich.

Trotz der Tatsache, dass von Ärzten des „Netzwerk Lipolyse“ und von Ärzten der Schwestergesellschaft in den USA „Amerikanischen Gesellschaft für Aesthetische Injektionslipolyse“ ( ASAL) seit 2002 bis dato etwa 18.000 Lipolysebehandlungen ohne nur eine einzige unerwartete Nebenwirkung erfolgreich durchgeführt wurden, sollten Lipolysebehandlungen ausschließlich nur durch dafür eingeschulte Ärzte durchgeführt werden die bis auf Weiteres mit der gebotenen ärztlichen Vorsicht vorgehen sollten.

 

Nebenbefund:

Ein bemerkenswerter Fall betreffend die Verbesserung von Leberwerten nach subcutaner Injektionslipolyse:

13. Mai 2004:

Patientin Nr. 5414 erscheint mit der Bitte um Injektionslipolyse am Abdomen. Sie leidet seit 1985 an einer Hepatitis B mit seither immer sehr hohen Leber –Laborwerten. Der Befund desselben Tages ergab GOT 501 U/l, GPT 823 U/l und gGT 256 U/l ( Normalwerte GOT 30, GPT 35, gGT 35 )

 

18. Mai 2004:

Erste Injektionsbehandlung mit 2500mg Phosphatidylcholin-Mischung subcutan verabreicht. Oberbauchumfang vor Behandlung 104cm, Unterbauchumfang 114cm.

 

27. Juli 2004:

Patientin kommt zur geplanten zweiten Sitzung und berichtet über ausgesprochenes und bis dato ungewöhnliches Wohlbefinden. Sie erhält wieder 2500mg Phosphatidylcholin-Mischung

 

13. September 2004:

Der Hausarzt präsentiert ihre am 11.9. abgenommenen Laborwerte:GOT 55, GPT 85, gGT 24

 

20. September 2004:

Endkontrolle nach 2 maliger Lipolyse, Oberbauch 93cm, Unterbauch 103cm.

 

18. Februar 2005:

Patientin wünscht noch eine Lipolysebehandlung, die Bauchumfänge sind mit

93cm und 103 cm gleich geblieben. Leberwerte einige Tage vorher extern gemacht - GOT 407, GPT 788, gGT 88. Injektionen mit 2500mg Phosphatidylcholin-Mixtur werden verabreicht.

 

17. März 2005:

Hausarzt faxt Blutbefunde vom 13.3.2005: GOT 295, GPT 393, gGT 57

An diesem Beispiel kann die bekannte positive Wirksamkeit von Phosphatidylcholin auf Leberzellen auch nach subcutaner Verabreichung festgestellt werden.

 

Referenzen:

1.) ( A.Rotunda, Hiroyuki Suszuki, Ronald L. Moy, Michael S.Kolodney, Division of Dermatology, Universitiy of Los Angeles ( UCLA ) , Dermatol. Surg. 2004;30:1001-1008 )

 

2.) (MATHUR, BORN, MURTHY, FIELD, University of Iowa, Dept. of Internal Medicine, Biochem. Journal Great Britain 314, 569-575)

 

 

21/06 2007

Off Label Use, Artikel von Silvia Rohrmoser





Wie funktioniert Injektions-Lipolyse (Volksmund:Fettweg-Spritze?)

18.10.2005

Wie funktioniert Lipolyse? Immer wieder wird uns, den Lipolyse betreibenden Ärzten, mangelnde Wissenschaftlichkeit vorgeworfen. Das hat einerseits damit zu tun, daß es noch wenige Veröffentlichungen in Medizinischen Fachjournalen gibt, andererseits damit, daß hinter den ganzen Studien keine finanzkräftige Pharmaindustrie steht die diese finanzieren würden. Daß noch Arbeit zu tun ist streitet auch niemand ab, andererseits wird von den Kritikern sehr oft mit zweierlei Maßstab gemessen und es werden Studien gefordert deren Inhalt wirklich an den Kern der Wissenschaften gehen würden und in keinem einzigen Fach vorhanden sind. Wir, die Lipolyse betreibenden Ärzte, finanzieren aus eigener Tasche ab dem heurigen Jahr universitäre Studien und die eifrigen Kritiker mögen sich doch mal die Mühe machen die untenstehende Referenzliste anzuschauen.

Wie funktioniert Lipolyse? Wir haben eine schon sehr gut untermauerte Hypothese, ein Mosaik zu dem nur mehr sehr wenige Steinchen fehlen.

1. Dephosphorilierung von Phosphatidylcholin durch Phospholipase

2. Freisetzung von Enzymen aus den Mitochondrien im Kern der Fettzellen

3. Einsetzen einer etwa 8 Wochen aktiven Enzymkaskade - hormonsensitive Lipase, Tri-glyceridlipase, Di-glycerid-Lipase, Mono-glycerid Lipase

4. Transport in die Leber mittels Lipoproteinen

5. verstoffwechslung durch die sogenannte Beta-Oxydation (Zitronensäurezyklus)

Zu den Vorgängen der Zelleinschmelzung, die eine Apoptose(!) ist, keine Nekrose wie mir jüngst von einem Kollegen von oben herab doziert wurde, zur Emulsifizierung, zum Abtransport etc. etc. gibt es demnächst ein Wissenschaftliches Buch welches schon vorbestellt werden kann. Ein herausragender britischer Wissenschafter, Dr. Ninian Peckitt, hat sich des Themas angenommen und eine umfassende wissenschaftliche Zusammenstellung geschrieben. Buchbestellung: siehe Kasten

Heuer werden noch insgesamt 4 Publikationen über Lipolyse in maßgebenden wissenschaftlichen Journalen veröffentlicht werden, z.B. Aesthetic Surgery Journal und Journal of Cosmetic Dermatology.

Der geneigte Leser wird sehen, daß sehr bald all der geforderte wissenschaftliche Hintergrund zur Lipolyse vorliegen wird. Wir laden alle Kritiker ein sich auch die Mühe zu machen sich auch wirklich darin zu vertiefen und die doch meist ökonomisch bedingten Gegenstatements einer gerechten wissenschaftlichen Diskussion weichen zu lassen.

Dr. Franz Hasengschwandtner

Die Behandlung mit Phosphatidylcholin unter dem besonderen Aspekt der Injektions-Lipolyse (Fetteinschmelzende Injektion)

31.03.2004

Phosphatidylcholin ist ein Phospholipid der Zellmembranen (Membranphospholipid), welches aktiv am Zellaufbau und am intra- sowie interzellulären Stoffwechsel beteiligt ist. Die Hauptindikation seiner Anwendung liegt in der intravenösen Behandlung von Fettembolien, in der Behandlung der Hypercholesterinämie und als Leberschutzpräparat. Seit einigen Jahren wird Phosphatidylcholin auch für die subcutane Behandlung lokalisierter Fettansammlungen an den Augenlidern, Bauchfalten, an den Flanken, an der unteren und oberen Extremität und am Stamm mit exzellenten klinischen Resultaten angewendet. Phosphatidylcholin ist neben den Sphingolipiden das wichtigste essentielle Phospholipid (EPL) bei Säugetieren und ist der Hauptbestandteil der Zellmembranen im menschlichen Körper. Darüberhinaus hat es eine wichtige Bedeutung für den intra- und extrazellulären Stoffwechseltransport.

Phosphatidylcholin übt einen wichtigen Einfluß auf die Regulation der Lipid-Homöostase aus, indem es wesentliche Bestandteile der Lipoproteine bildet. Es aktiviert die L-CAT (lecithin-cholesterol acyltransferase) die den Rücktransport von Cholesterinanhäufungen aus den Geweben in die Leber und die Umwandlung derselben in Gallensäuren bewirkt. In den Lungen wirkt Phosphatidylcholin als oberflächenaktive Substanz (Surfactant), die den Alveolarkollaps am Ende der Expiration verhindert. Ein Gemisch aus 90% Phosphatidylcholinen und 10% Proteinen (Surfactant Proteine SP-A, und Surfactantproteine D) wird im Rahmen der fetalen Lungenreifung ab der 35.SSW natürlich in den Pneumocyten gebildet, breitet sich filmartig auf der Alveolaroberfläche aus und kann im Bronchialsekret und im Fruchtwasser nachgewiesen werden. Es erleichtert die Entfaltung der kollabierten Alveolen des Neugeborenen und ist Teil des Schutz- und Selbstreinigungsmechanismus des Bronchialsystems. Beim Surfactantmangelsyndrom wird es neben anderen Maßnahmen in das Bronchialsystem installiert.

Phosphatidylcholin scheint auch im Rahmen von Entzündungen eine wichtige Funktion zu haben und zwar durch die Biosynthese von Prostaglandinen, Leucotrienen und Thromboxanen aus Arachidonsäure. Phospholipase-A2 setzt Arachidonsäure aus den Membranlipiden frei. Diese wird durch Cyclooxygenase zu Prostaglandin H2, dem Präkursor aller physiologischen Prostaglandine und Thromboxane, umgesetzt. Phosphatidyl hat eine prostaglandin-antagonistische Wirkung durch Cyclooxygenasehemmung. Phosphatidylcholin wird im Fettgewebe durch Phospholipase D hydrolisiert und erzeugt apolare Phosphorsäure und polare Choline. Choline gehören zu den lipotropen Substanzen, fungieren als Emulgatoren und sind unter anderen Bestandteile der Phospholipide.

Weitere Wirkungen von Phosphatidylcholin sind folgende:

Protektive Leberwirkung durch Regeneration der Leberzellen, die starke Verminderung der Triglyceridsynthese und der Triglyceridwerte, die deutliche Erhöhung von hochdichten Lipoproteinen (HDL) im Cholesetrinstoffwechsel und die Inhibation in atherosklerotische Plaques im Inneren der Blutgefäße und deren anschließende Auflösung. Die klassische Indikation für Phosphatidylcholin ist und bleibt die Prophylaxe und Behandlung der Fettembolie beim polytraumatisierten Patienten.

Ende der 80er Jahre begann man Phosphatidylcholin bei der Infiltration von Xanthelasmen einzusetzen, und dies mit befriedigenden Erfolgen. In den 90 er Jahren begannen einige Brasilianische Ärzte mit der subcutanen Infiltration von Fettansammlungen unter den Augenlidern, am Bauch, an den Hüften und an den Flanken. Die Ergebnisse in der Behandlung dieser lokalisierten Adipositas zur Verbesserung der Körperkonturen waren exzellent. Durch wissenschaftliche Untersuchungen des lipolytischen Mechanismus von Phosphatidylcholinen auf menschliche Adipozyten wurde festgestellt, daß Phosphatidylcholin in den Adipozyten eindringt und dort durch die Einwirkung von Phospholipase D zu Phosphorsäure und Cholin hydrolisiert wird. Choline wirken als Emulgatoren und Phosphorsäure löst die Aktivierung von Proteinkinase C (PKC ) aus. Diese bewirkt, dass fettspaltenden Lipasen unter Zuhilfenahme von HSL (Hormonsensiblen Lipasen) Triglyceride zu Fettsäuren und Glycerin hydrolisieren. Diese werden nun unter Zuhilfenahme von Lipoproteinen, Phosphatidylcholin ist z.B. auptbestandteil von HDL, in die Leber transportiert und dort als Gallensäuren ausgeschieden.

Durch kritiklose Anwendungen durch Nichtärzte kam diese Methode etwas in Verruf, erlebt aber derzeit, untermauert durch wissenschaftliche Untersuchungen und ausschließliche Anwendung durch Ärzte, eine beispiellose Renaissance in Europa, Australien und den USA.

Im Rahmen des NETZWERK-Lipolyse erfolgen laufend weitere Forschungen und Untersuchungen, ein weltweiter Erfahrungsaustausch ist im Gange. Die noch vor kurzem von Ärztekollegen erhobenen Einwände werden immer leiser und die Erfolge der Injektionslipolyse werden immer lauter. Wichtig ist, dass jeglichem Missbrauch durch Nichtärzte ein Riegel vorgeschoben werden sollte. Was die Ärzteschaft betrifft kann man heute schon feststellen, dass informierte Ärzte denen die bisher gemachten Erfahrungen weitergegeben wurden, zufriedene Patienten haben, im Gegensatz zu autodidaktisch behandelnden Ärzten. Das NETZWERK-Lipolyse bildet in Europa Ärzte aus, die an einer großangelegten Patientenbeobachtung mitwirken. Die Patientenbeobachtung mit 5000 Probanden ist im Rahmen des NETZWERK-Lipolyse im Gange.

MR Dr. Franz Hasengschwandtner

Die brasilianische Hautärztin Dr. Patricia Rittes...

10.08.2003

benutzte als erste im Jahre 1995 die schon lange bekannte Substanz Phosphatidylcholin (ein flüssiges Lecithin), ein Produkt aus der Sojabohne, mit der man schon seit 15 Jahren Cholesterinstörungen intravenös behandelt, als Injektion in die Fettdepos unter die Haut. Die Erfolge waren umwerfend und wie bei allen neuen, sehr einfachen Erfindungen, erhob sich die Fachwelt mit sehr kritischen und skeptischen Kommentaren und die amerikanische Gesellschaft für plastische Chirurgie veröffentlichte noch Ende 2001 ein Statement wonach die operative Fettabsaugung die einzige bewiesene Methode wäre, Fettzellen auf Dauer zu verlieren. Man fürchtete offenbar einen Schwund an fettabsaugewilligen Patienten. Vor kurzem veröffentlichte der medizinische Direktor der weltberühmten New Yorker Hautklinik seine überwältigenden postiven Ergebnisse und ein globaler Sturm an Nachforschungen, Untersuchungen und sehr postiven Ergebnissen begann. (Dr. Soren White, Skinklinic, Upper East Side, NY).

Genauso positive Ergebnisse kommen aus dem Advanced Clinical Cosmetology Centre, Harley House, London (Dir Sally Gilbert Wilson), Skin Clinic Tampa/St.Petersburg, USA, Dr. Bayfrom.

Natürlich gibt es in Süd- und Mittelamerika unzählige Institute die diese Technik anwenden. Alleine Dr. Rittes hat in den letzten Jahren etwa 8500 Patienten ohne eine einzige Nebenwirkung behandelt! Auch in Österreich werden sich auf Grund noch mangelnder Fachinformationen Kapazitäten gegen diese Methode aussprechen, aber die z.B. von der Deutschen Gesellschaft für plastische Chirurgie am meisten in Frage gestellten Kritikpunkte nach der richtigen Dosierung des Medikamentes und nach der Art des Abtransportes des eingeschmolzenes Fettes sind mittlerweile eindeutig beantwortet. Phosphatidylcholin ist neben Sphingomylin der wichtigste Vertreter der Phospholipide im menschlichen Körper (EPLs = essentielle Phospholipide). Sie sind Bestandteile der Zellmembranen und der Transportmechanismus von Fett im Blut ist von den Lipoproteinen als Transporteiweißkörper her bestens bekannt. Bei der Verarbeitung von Sojabohnen zu Sojaöl entsteht als Abfallprodukt Sojalecithin und das ist ein Phosphatidylcholin das die gleiche Molekularstruktur aufweist wie menschliches Phosphatidylcholin. Die Forschungen führten zur Entwicklung von Lipostabil, das in Deutschland und 53 anderen Ländern zugelassen ist.

Dr. Sam Baxas, Medical Center Binningen Schweiz, entwickelte die Formel neu und erreichte auf dem Gebiet der Atherosklerose durch Auflösung von Fettsubstanzen im Inneren der Blutgefäße überwältigende Erfolge mit diesem Medikament welches dort X-Plaque heisst. Phosphatidylcholin wird seit 15 Jahren zur Behandlung von Cholesterinstörungen intravenös eingesetzt.

MR Dr. Franz Hasengschwandtner

 

 



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Vorher/Nachher Bilder einiger NETZWERK- Mitglieder können Sie auf der US-Homepage unseres selbständigen Partners Gary LaRoy unter www.lipolysisUSA.com finden.


Nachweis der Fettzellauflösung

Die Plastischen Chirurgen der Universität Regensburg haben die Fettpolster von New Zealand Kaninchen mit den Wirkstoffen PPC-DOC behandelt. Die Ergebnisse wurden mit einem 3D Ultraschall gemessen:




Vorher 15.62 cm3




Nach 10 Tagen 12.94 cm3




Nach 21 Tagen 8.31 cm3

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